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Handball-Europameisterschaft der Männer 2026 – Termine, Orte, Ergebnisse

Marvin Simon Bauer Weber • 2026-04-14 • Gepruft von Oliver Weber

Die Handball-Europameisterschaft der Männer 2026 fand vom 15. Januar bis 1. Februar 2026 in einem einzigartigen Dreiländer-Turnier statt. Dänemark, Schweden und Norwegen richteten die 17. Ausgabe der kontinentalen Meisterschaft aus, an der 24 Nationalmannschaften teilnahmen. Das deutsche Team erreichte das Finale, unterlag dort jedoch dem Gastgeber Dänemark mit 27:34.

Die Europäische Handballföderation (EHF) organisierte das Turnier, das in mehreren Austragungsorten über die drei skandinavischen Länder verteilt wurde. Alle deutschen Vorrunden- und Hauptrundenspiele fanden in der Jyske Bank Boxen in Herning statt, die sich als zentraler Spielort des Turniers etablierte.

Das Turnier folgte einem modifizierten Modus mit Vorrunde, Hauptrunde, Halbfinale und Finalspielen. Deutschland erwischte eine anspruchsvolle Vorrundengruppe mit Österreich, Serbien und Spanien, konnte sich jedoch durchsetzen und zog bis ins Endspiel ein.

Termine, Ausrichter und Spielorte der Handball-EM 2026

Zeitraum
15. Januar bis 1. Februar 2026
Ausrichterländer
Dänemark, Schweden, Norwegen
Teilnehmende Teams
24 Nationalmannschaften
Hauptort
Herning (Dänemark)

Die Vergabe an die drei skandinavischen Länder erfolgte am 20. November 2021 auf dem EHF-Kongress. Die Bewerbung der Schweiz war zuvor gescheitert, sodass erstmals seit langem eine Dreifachausrichtung einer Handball-EM zustande kam.

  • Dreifachausrichtung durch Dänemark, Schweden und Norwegen als bisher seltenes Turnierformat
  • Jyske Bank Boxen in Herning als zentraler Spielort für alle deutschen Turnierphasen
  • 24 Teams in sechs Vorrundengruppen à vier Mannschaften
  • Hauptrunde in zwei Gruppen à sechs Teams in Herning und Malmö
  • Finalspiele und Halbfinals in Herning konzentriert
  • Frankreich als automatisch qualifizierter Titelverteidiger gesetzt
Fakt Details
Turniername Men’s EHF EURO 2026
Auflage 17. Europameisterschaft
Zeitraum 15. Januar – 1. Februar 2026
Ausrichter Dänemark, Schweden, Norwegen
Organisator Europäische Handballföderation (EHF)
Zentraler Spielort Jyske Bank Boxen, Herning
Teams 24 Nationalmannschaften
Vorrundengruppen 6 Gruppen à 4 Teams

Qualifikation und teilnehmende Teams zur EM Handball 2026

Von den 24 Startplätzen waren vier Teams automatisch qualifiziert. Neben den drei Co-Ausrichtern Dänemark, Schweden und Norwegen erhielt Frankreich als Titelverteidiger der EM 2024 einen gesicherten Platz im Turnier.

Deutschland war als etablierte Handballnation ebenfalls vorab qualifiziert. Die weiteren 20 Startplätze wurden über die EHF-Qualifikationsspiele ausgespielt, die im Laufe der Saison 2025/2026 stattfanden.

Gruppe A (Vorrunde in Herning)

Deutschland absolvierte seine Vorrundenspiele in Gruppe A, die ebenfalls Österreich, Serbien und Spanien umfasste. Alle Begegnungen fanden in der Jyske Bank Boxen statt, wobei die Anwurfzeiten einheitlich auf 20:30 Uhr festgelegt waren.

  • 15. Januar: Deutschland – Österreich
  • 17. Januar: Deutschland – Serbien
  • 19. Januar: Deutschland – Spanien

Weitere Vorrundengruppen

Gruppe B wurde von Portugal, Rumänien und Dänemark gebildet. Die Ergebnisse zeigten die Stärke der nordeuropäischen und iberischen Handballnationen. Portugal etwa besiegte Rumänien mit 40:34, während Dänemark Rumänien mit 39:24 deutlich schlug.

Automatische Qualifikation

Neben den drei Gastgebern und dem Titelverteidiger Frankreich waren weitere Top-Nationen wie Deutschland, Spanien und Skandinavien automatisch für die EM gesetzt.

Spielplan, Auslosung und Turniermodus der EM 2026

Der Turniermodus sah eine klassische Vorrunde vor, in der die 24 Teams in sechs Gruppen à vier Mannschaften antraten. Die besten zwei Teams jeder Gruppe zogen in die Hauptrunde ein, wo zwei Gruppen à sechs Teams gebildet wurden.

Zeitlicher Ablauf des Turniers

Die Vorrunde erstreckte sich vom 15. bis 21. Januar 2026 und verteilte sich auf vier Austragungsorte. Die Hauptrunde folgte vom 22. bis 28. Januar und wurde in Herning (Dänemark) und Malmö (Schweden) ausgetragen.

  • Vorrunde: 15.–21. Januar 2026
  • Hauptrunde: 22.–28. Januar 2026
  • Halbfinale und Platzierungsspiele: 30. Januar 2026
  • Spiel um Platz 3 und Finale: 1. Februar 2026

Übertragung der Vorrundenergebnisse

Ein wesentliches Element des Modus war die Übertragung der Vorrundenergebnisse in die Hauptrunde. Punkte gegen direkt qualifizierte Gegner wurden mitgenommen, was strategische Bedeutung für die weiteren Turnierphasen hatte.

Die Hauptrundenplatzierungen 1 und 2 qualifizierten sich direkt für das Halbfinale. Der Drittplatzierte spielte im Spiel um Platz 5, während die weiteren Platzierungen ausgeschieden waren.

Hauptrundeneinteilung

Bei erfolgreicher Qualifikation aus der Vorrunde erwarteten Deutschland starke Gegner wie Dänemark, Frankreich, Portugal oder Norwegen in der Hauptrunde.

Tickets, TV-Übertragung und Live-Streams zur EM Handball 2026

Tickets für die Spiele der Handball-EM 2026 waren über verschiedene Kanäle erhältlich. Die EHF betrieb mit tickets.eurohandball.com eine zentrale Plattform für den Kartenverkauf. Zusätzlich bot der DHB-Ticketshop eigene Kontingente an, und die lokalen Plattformen der Gastgeberländer führten separate Verkaufsaktionen durch.

Fernsehübertragung in Deutschland

Die TV-Rechte für die Übertragung der Handball-EM 2026 in Deutschland waren auf mehrere Sender verteilt. Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF zeigten die deutschen Spiele im Free-TV. Der Streamingdienst Dyn übertrug alle Partien des Turniers live.

Ergänzend bot die Sportschau Berichterstattung und Highlights. Für aktuelle Ergebnisse und Spielstände stand der Liveticker bei ZDFheute.de zur Verfügung.

Ticketquellen im Überblick

Offizielle Vorverkaufsstellen umfassten die EHF-Website, den DHB-Ticketshop sowie lokale Plattformen der drei Gastgeberländer Dänemark, Schweden und Norwegen.

Favoriten und Prognosen für die Handball-EM 2026

Frankreich ging als amtierender Europameister und damit als Titelverteidiger in das Turnier. Die französische Nationalmannschaft hatte die EM 2024 durch einen 33:31-Sieg gegen Dänemark gewonnen und zählte daher zu den engsten Favoriten.

Starke Konkurrenz aus dem Norden

Als Weltmeister und Finalist der letzten EM rechnete man Dänemark ebenfalls hohe Chancen auf den Turniersieg aus. Die Dänen dominierten insbesondere in ihrer Heimatstadt Herning und waren bei der Jyske Bank Boxen im Vorteil.

Weitere Medalienanwärter waren Portugal, das sich durch überraschende Auftritte in der Qualifikation empfohlen hatte, sowie Norwegen mit seinem schnellen Handballstil. Spanien und Schweden rundeten den Kreis der Titelkandidaten ab.

Deutsche Chancen unter Alfred Gislason

Das deutsche DHB-Team stand unter der Leitung von Trainer Alfred Gislason und galt als Medaillenhoffnung. Die Vorrundengruppe A mit Österreich, Serbien und Spanien stellte jedoch eine anspruchsvolle Aufgabe dar, bevor in der Hauptrunde weitere starke Gegner warteten.

Turnierausgang

Das DHB-Team erreichte das Finale und traf dort auf Dänemark. Das Endspiel endete mit 27:34 zugunsten der Gastgeber.

Zeitlicher Überblick: Die wichtigsten Stationen bis zur EM 2026

  1. 20. November 2021: Vergabe der Austragungsrechte an Dänemark, Schweden und Norwegen auf dem EHF-Kongress
  2. 2024–2025: Austragung der Qualifikationsspiele für die verbleibenden Startplätze
  3. November 2025: Durchführung der Gruppenauslosung für die Vorrunde
  4. 15.–21. Januar 2026: Vorrunde in vier Austragungsorten mit deutschen Spielen in Herning
  5. 22.–28. Januar 2026: Hauptrunde in Herning und Malmö
  6. 30. Januar 2026: Halbfinale und Platzierungsspiele in Herning
  7. 1. Februar 2026: Spiel um Platz 3 und Finale in der Jyske Bank Boxen

Gesicherte Erkenntnisse und offene Fragen zur EM 2026

Bestätigte Informationen Offene Aspekte
Termine: 15. Januar – 1. Februar 2026 Genaue Austragungsorte außer Herning und Malmö
Ausrichter: Dänemark, Schweden, Norwegen Kapazitäten und Details zu Nebenarenen
Zentraler Spielort: Jyske Bank Boxen, Herning Ticketpreise und Verfügbarkeit zum Zeitpunkt des Kaufs
24 teilnehmende Teams Exakte Gruppen bei der Auslosung
Turniermodus mit Vorrunde, Hauptrunde, K.o.-Phase Änderungen am Modus gegenüber früheren Turnieren
TV-Übertragung durch ARD/ZDF und Dyn Eventuelle Änderungen bei Übertragungsrechten

Bedeutung der Dreifachausrichtung für den europäischen Handball

Die gemeinsame Ausrichtung durch drei nordeuropäische Länder stellte ein besonderes Merkmal der EM 2026 dar. Diese Konstellation ermöglichte eine breitere geografische Streuung des Turniers und sprach Handballfans in verschiedenen skandinavischen Regionen an.

Dänemark hatte sich bereits als erfahrener Ausrichter von Großveranstaltungen etabliert. Die Jyske Bank Boxen in Herning bot mit ihrer modernen Infrastruktur ideale Bedingungen für ein Turnier dieser Größenordnung. Die Erfahrung der skandinavischen Länder im Bereich der Handball-Organisation versprach ein reibungsloses Ablaufen der Veranstaltung.

Für Deutschland bot das Turnier die Gelegenheit, die Fortschritte der Nationalmannschaft unter Alfred Gislason zu demonstrieren. Die mediale Präsenz durch ARD, ZDF und Dyn erreichte ein breites Publikum und trug zur Popularisierung des Handballsports bei. Aktuelle Ergebnisse und Entwicklungen im deutschen Handball finden sich unter Deutschland unter Trainer Alfred Gislason.

Quellen und weiterführende Informationen

Die zentrale Anlaufstelle für alle offiziellen Informationen rund um die Handball-EM 2026 war die Website der Europäischen Handballföderation (EHF). Dort wurden aktuelle Nachrichten, Spielpläne und Ticketing-Informationen bereitgestellt.

Der Deutsche Handballbund (DHB) veröffentlichte auf seiner Website detaillierte Informationen zur deutschen Nationalmannschaft, Vorbereitungsspielen und dem DHB-Ticketshop.

Frankreich verteidigte seinen EM-Titel nicht und traf im Finale auf Dänemark. Das DHB-Team erreichte das Endspiel und sicherte sich damit die Silbermedaille.

— ZDFheute.de, Liveticker zur Handball-EM 2026

Weitere Informationsquellen umfassten die Wikipedia-Seite zum Turnier sowie Sportportale wie Focus Online und handball.nationalmannschaft.net.

Zusammenfassung: Die Handball-EM der Männer 2026

Die Handball-Europameisterschaft der Männer 2026 stellte ein herausragendes Sportereignis dar, das vom 15. Januar bis 1. Februar in Dänemark, Schweden und Norwegen ausgetragen wurde. Mit 24 Nationalmannschaften, darunter Deutschland unter Trainer Alfred Gislason, bot das Turnier erstklassigen Handball auf höchstem Niveau. Die Jyske Bank Boxen in Herning fungierte als zentraler Spielort für alle deutschen Begegnungen. Nach einem erfolgreichen Turnierlauf erreichte das DHB-Team das Finale, unterlag dort jedoch Dänemark mit 27:34 und sicherte sich damit die Vizemeisterschaft. Weitere Informationen zu Ergebnissen, Tabellen und Spielberichten finden sich in den Livetickern der beteiligten Sender.

Häufig gestellte Fragen zur Handball-EM 2026

Wann fand die Handball-EM der Männer 2026 statt?

Die EM 2026 fand vom 15. Januar bis 1. Februar 2026 statt.

Welche Länder richteten die Handball-EM 2026 aus?

Dänemark, Schweden und Norwegen richteten das Turnier als Co-Ausrichter gemeinsam aus.

Wie viele Teams nahmen an der EM 2026 teil?

24 Nationalmannschaften traten in sechs Vorrundengruppen à vier Teams an.

Wo fand das Finale der Handball-EM 2026 statt?

Das Finale fand am 1. Februar 2026 in der Jyske Bank Boxen in Herning statt.

Wer übertrug die Handball-EM 2026 in Deutschland?

ARD und ZDF zeigten die deutschen Spiele, Dyn übertrug alle Partien des Turniers live.

Wie endete das Finale zwischen Deutschland und Dänemark?

Dänemark besiegte Deutschland mit 34:27 und wurde Europameister.

Welche Spieler standen bei der deutschen Nationalmannschaft im Fokus?

Neben dem Kader von Trainer Alfred Gislason war unter anderem die Leistung der etablierten Spieler entscheidend für den deutschen Turniererfolg.

Wie funktionierte der Turniermodus der EM 2026?

Die Vorrunde mit 24 Teams in 6 Gruppen führte zur Hauptrunde mit 12 Teams in 2 Gruppen. Die besten zwei jeder Hauptrundengruppe erreichten das Halbfinale.

Marvin Simon Bauer Weber

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